letzte Aktualisierung dieser Seite: 30.08.2003 Copyright: Henning Dierkes
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Spreewald-Impressionen 2003
1.–4. Mai 2003
25 WASSERGEUSEN finden sich auf dem Schlosscamping–Platz in LÜBBENAU ein
bis auf Samstag beschert uns Petrus Wärme mit Sonnenschein
Wiedersehensfreude ... mit großem HALLO:
„Was hast`e gemacht ... wie geht`s denn so?“

Über die Wiese verstreut Halbkugelstoffhütten u welche mit spitzen Formen.
PETRA und PETER`S „Ballsaal“ erfüllt Mannschafts-Zeltnormen
Unter ihrem „Tanzsaalboden“ ... hat weich und hocherhoben
„Spatenpauli“, der Maulwurf, Gänge und Erdhaufen zusammengeschoben.
CHRISTA und UWE errichten die selbstgenähte „Kirche“ im Dorf
kramen ihre 7-Sachen aus CHRISTA`S Boot namens „von KORFF.“
Unter ausladenden Bäumen
Blechzelte der Rentner - Geusen die zugeteilte Wiese säumen.
HORST wühlt in seines WOMO`S Stauraumhöhle
zaubert hervor MÜLLER`S C a m p i n g s t ü h l e:
CHRISTA und UWE auf gelb-weiß gestreiften
im Sitzkomfort ... die Ausgereiften.
Der PHILLIPP – CLAN auf unterschiedlichen Modellen sitzen kann,
ANDRE residiert vom Bierflaschenhalter–Sessel aus,
HERMANN kriegt seinen altbewährten olivgrünen Armeehocker heraus.
PETRA und PETER sich auf „Wisch-weg - Bezugs-Liegen“
... mit Wohlfühlseufzer nach hinten zu biegen.
Die AUGUSTINER verleihen „Plumps –Modelle“
mit der bequemen Hinterndelle.
ILSE`S geblümter „Camping-Klapp“ ist eingeknickt
und mit ihr langsam nach hinten gekippt.
Boote eingeklemmt zwischen Böschung und Stein,
da mag das Einsteigen unproblematisch sein.
W A R T E N
... bis alle starten

Wir paddeln gegen den Strom
ein wenig schwerer ist das schon,
aber die Natur fesselt unseren Blick:
kleine Wellen klatschen vom moorigen Ufer zurück,
S o n n e n s t r a h l e n
Licht um die Blätter malen ...
... helles Frühlingsgrün ...

an schwarzen, schlanken, hohen Stämmen,
die sich scheinbar an den blauen Himmel klemmen.
Einige Büsche blühen schön
... von einer Kirschenart
mit weißen Blüten zart
... verströmen einen honigsüßen Duft
tief eingesogen
... als wir vorüberzogen ...
über uns ... ein Kuckuck ruft ...!!!
Auch von Erlen schöne Grüße,
die lieben (lt. HORST) nasse Füße.
Borkige ausladende Eichen
einige mussten dem letzten Herbststurm weichen
dicke Kolosse ...
auf gespalten und abgerissen ... stürzen herab, wie Geschosse.
Borkenhüllen aufgerissen ...
... besetzt mit Moospolsterkissen
In mehrere Metern Höhe ... abgebrochene Exemplare
tragen tellergroße Baumpilze ... schon einige Jahre.
ANDRE und EBERHARD schauen auf Karten,
an Weggabelungen heißt es ... warten.
Es sind viele Bootstypen unterwegs
auch den Holzkähnen begegnen wir stets.

Der Staker macht immer die selben Witze
Zuhörer, Alkohol, Plastikblümchen, deckengepolsterte Sitze.
Wenn man in seinem Einer ... mal pennt
sieht man die Kähne erst im letzten Moment,
denn sie gleiten heran ganz leise ...!!!
Faltbootzweier gibt es Mengenweise
Fröhlich schaufelnd ... Windmühlenflügelschlag
Leihbootinsassen im Zickzackkurs ... den halben Tag.
Kanadier aus Metall und Einer blank lackiert aus Holz
Selbstgebaut ... Zeitzeugen aus anderer Zeit ... was soll`s !!!
Philosophische Betrachtungen über DAS LEBEN
hat es im Gespräch von Boot zu Boot gegeben
„Ist das Leben grotesk?“ ... Forschung nach dem Sinn
Antworten suchen nach dem, was ich selber bin ...!?
PETRA und PETER, die „Novizen“
angespannt in geliehenen Booten sitzen,
als Paddelneulinge durchs Wasser pflügen,
können noch nicht alle Kniffe auf einmal hinkriegen.

Fröhliche PHILLIPPS-BUBEN schleusen
17 Boote der WASSERGEUSEN.
In anderen Schleusenkammern
1 Kahn und 9 Kajaks, die sich aneinander klammern.
Sumpfdotterblumensträuße goldgelb ... aus schwarzer Erde,
Wasserliliengrün wartet ... dass bald Sommer werde
Von Tieren ausgehöhlte Bäume
dick bemoost, halb zerfallen ... längs der Ufersäume
Pause im „FROSCHKÖNIG“ bei PLINSEN mit EIS
ansonsten Futtern an Schleusen ... Stulle auf die Faust und Tee ganz heiß.
Seit PETRA bei der langen Tour
mit uns durch den Hochwald fuhr ...
heißt`s ... „ROLF schleppt Frauen ab !!!“
Denn PETRA`S Schultern wurden schlapp !!!
Ein Seil muss her ...
das Paddeln ist zu schwer!
Wozu hat der Mann den „Straps“ am Kahn,
damit er `ne Menge Geusen abschleppen kann!
Die hängen sich nämlich unbemerkt noch hintendran!!!
Vor Wonne stöhnend : So habe sie sich den Urlaub vorgestellt,
haben sich lauter Boote zu Petra hinzugesellt.
R I C O S P I T Z B U B E !!!
fällt aus der Kinderstube,
wer unbemerkt Boote hinten anbindet
und das noch lustig findet
...kriegt was auf die Jacke !!!
mit `ner Wasserspritzattacke !
Aus dem roten Bus herüberwehen
B r a t k a r t o f f e l d ü f t e !!!
mit Zwiebeln, Wurst und 5 Knobi-Zehen,
HERMANN zelebriert sich dieses Essen
mit edlem französischem CHARDONNAY nicht zu knapp bemessen
LARS, die Quasselstrippe
„kocht“ für HERMANN`S Stofftiere „Nudelsuppe“
viele Fäuste voll Stöckchen braucht das Kind
bis Elch und Schwarzbär endlich gesättigt sind.

WITTKO düst auf gelbem Bobby-Car
um die Abspannleinen wunderbar.
Spielzeugautos aneinandergebunden
gezogen ... hat er auch ganz toll gefunden.
RASSMUS, der Strampelmann
schaut sich alles von Papas Arm aus an.
Abendprogramm ... zur Mückenabwehr ... Verkleidungsszene:
Verhüllungen bis an die Zähne
M ü c k e n p l a g e
bringt Leute in Rage
Horst schlägt Frauen ... !!!
das darf der sich trauen.
Nur UWE meint : “Och ...
lasse doch ... !!!
Kopf und Hals geschützt
`ne Decke bis an die Ohren der PETRA nützt.
PAUL ... Hutkrempe runtergeklappt
bis sie am Pullikragen pappt.
Beim Beieinanderhocken
trägt ILSE zum Schutz schottische Wassersocken
Blaues Handtuch unter roter Kanada-Mütze
zur Abschreckung der Viecher wenig nütze,
aber sein Knobigeruch ist ihm bestimmt auch keine Stütze
HERMANN`S Outfit – Belohnung durch lauter Fotoblitze.
Sonntag ... Abreisetag … Abschiedsfrühstück ... im Sonnenschein
dann packt jeder sein Gerödel wieder ein.
CHRISTA und UWE wollen sich zum Unkrautjäten
in ihrer „Gemüseplantage“ nicht verspäten.
HORST muss zurück ... Annemarie kommt aus der Kur
und findet das Haus selbstverständlich piccobello vor.
DANIEL fährt nach Bayern zurück mit dem Zug
so bekommt er - losgelöst von seiner Babykräh-Familie - Schlaf genug..
Dieser Bericht/diese Seite stammt von: Wientges, Rolf und Ilse
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